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Bedarfsermittlung Warum sollte mich jemand fragen, welchen Bedarf ich habe? Man kauft doch so und so das, was man gerne möchte.
Im weitesten Sinne hat auch diese Frage mit Marketing zu tun. Ich kann einen vorhandenen Bedarf decken. Ich muss halt das verkaufen, was der Kunde gerne haben möchte. Dazu muss ich den Markt analysieren und ein Produkt auf dem Markt bringen, welches mir genügend Raum zwischen den anderen Produkten lässt. Es muss einen Nutzen für den Kunden haben, mein Produkt nachzufragen. Es kann der Preis sein, die Verfügbarkeit oder die Qualität.
Nehmen wir die Qualität ins Blickfeld. Lotto, Toto, Oddset und Sportwette nehmen neben der Klassenlotterie den größten Teil des Wett- und Spielmarktes ein. Kaum beachtlich Roulette, Spielautomaten. Was ist Qualität in diesem Segment? Es könnte vor allem die Gewinnverteilung sein. 50% bei Lotto und Co. Einschließlich der Klassenlotterie. Bei Spielautomaten noch weniger. Spielt die Qualität aber für den Käufer eine Rolle? Ich habe Lottospieler gefragt, ob sie denn wissen, wie hoch die Ausschüttungsquote ist. Dies wussten immerhin noch einige korrekt – 50% . Die Verwendung der nicht ausgeschütteten Gelder weniger. So gut wie unbekannt war, die Verteilung der Gewinne. Es wussten weniger als 1 von 100 Spielern, dass für 3 Richtige fast die Hälfte der Hälfte der Einsätze ausgeschüttet wird, obwohl niemand Lotto deshalb spielt, weil er 3 Richtige haben will. Das die „unnatürliche“ Verteilung der Gelder dazu führt, dass die Gruppe der Spieler, die alle Zahlen richtig hat weniger bekommt als logisch wäre, wussten diese Spieler ebenfalls nicht und interessierten sich in der Regel auch dafür nicht, obwohl dies ja der Spielsinn scheint. Oder ist der wahre Grund „mal ein Gewinner sein“??? Das die Klassenlotterie so gut wie keine Gewinne hat, aber die Rückerstattung der Einsätze als Gewinn bezeichnet, wussten ebenso wenig Leute. Das die Sportwettenbetreiber die Quoten selbst machen, dass wussten die meisten Wetter. Aber alle Wetter im Sportwettbüro die ich fragte, waren der Meinung, dass es ständig vorkommt, dass ein bestimmtes Ergebnis dazu führt, dass der Betreiber einen Verlust macht! What a fool!
Daraus ergibt sich, dass die Qualität wohl keine entscheidende Rolle spielt, solange der Qualitätsbeste (Pferderennen) dies nicht vermarktet. Welcher Fehlschuss der Trabrennvereine, die meinen, über eine erhöhte Gewinnausschüttung Wetter zu gewinnen. Was bringt eine 80% Ausschüttung gegenüber 75%?? Eine Quote von 21:10 statt 19:10! Oder von 210:10 anstatt 190:10. Teurer Irrglaube!!! Meldet schon mal Konkurs an...
Was ist am Ende der Bedarf? „Mal ein Gewinner sein“ oder „Millionär werden“? Den Millionär kann der Galopprennsport dem wettenden Publikum nicht – auf Schlag – versprechen. Aber Gewinner sein, zu Quoten die besser sind als 1,35:1 doch allemal. Nur müssen wir den Menschen das sagen und vor allem sagen, wie sie an die Gewinne herankommen.
Ein Manko ist die Verfügbarkeit. Natürlich kann der Wetter überall wetten. Bei jedem Buchmacher. Doch das nützt dem Rennverein nur insoweit etwas, als dieser – vielleicht – einen Teil seines Gewinns als Sponsor in ein Rennen steckt. Wo ist die Verfügbarkeit außer auf der Rennbahn, Jaxx oder der Wettvermittlung. Und damit sind wir automatisch beim Preis: schon bei der Wettvermittlung steht Galopprennen ohne Chance gegen die Buchmacherwette – außer für den Wetter, der so oder so mehr als Mindesteinsatz wettet. Für den ist die Wettvermittlung konkurrenzlos, weil ohne den 15% Aufschlag.
Wann hat man Sie zuletzt gefragt, wie Sie Ihren Wettbedarf sehen?
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09. Mai 2008 Kleine Felder Morgen beginnt das Renn-Pfingstwochenende - und an 9 Orten veranstaltet man Galopprennen. Insgesamt kommen an den 9 Orten 69 Rennen zur Austragung. Ein Schnitt von gerade mal 7,66 Rennen. Dabei starten dann 549 Pferde. Dies ist ein Schnitt pro Rennbahn von nur 61 Pferden und ein Schnitt von unter 8 Pferden pro Rennen.
Wenn man weiß, dass die Einsätze überproportional mit der Anzahl der Starter je Rennen ansteigt, kann man erahnen, dass da einige Rennvereine finanziell ganz erheblich in die Predullie (Schreibweise? Nichts gefunden) geraten. Ganz bös hat es Bremen erwischt: nur 6 Rennen und 47 Starter - wenn es denn nicht noch Nichtstarter gäbe. Und die sind teils sogar schon seit Donnerstag Abend bekannt. So kommen in Dresden Royal Diana (4.) und Mirja (6.) nicht an den Start.
Ich persönlich mache die Erfahrung, dass Wetten erst ab 9 Startern lohnt - die Rennvereine (RV) werden ziemlich genau diese Grenze kennen. Nicht weil ich viel setze, sondern weil dort die Progression der Wetteinsätze zuschlägt. Ich werde maximal an 27 der 69 Rennen wetten können - und genau so sind die Ertrags-Chancen der RV.
Letztendlich war das geringe Nennungsergebnis vorhersehbar. Denn es ist am ersten Starttag mal gerade 6 Tage her, dass ein verlängertes Wochenende (1.-4. Mai) 8 Rennorte Rennen austrugen. Da brauchen die Pferde mal Pause - und sehr viel mehr als 1.000 rennfertige Pferde hat Deutschland nicht. Im Rennsportland Frankreich tragen am Sonntag manchmal mehr als 12 Rennorte Rennen aus - zugegeben, in der Provence meist Mixed (Trab und Galopp). Aber wir sind halt in dem zurückhaltenden Deutschland.
Das Direktorium: Regulierungspflicht oder Zuschauer Was hätte man ändern können. Nun, das Direktorium kennt den Kalender ja auch. Und danach beginnt 6 Tage nach dem Pfingstwochenende das Frühjahrsmeeting in Iffezheim. Das da die Trainer ihre Pferde als “letzten Schliff” nicht eine Woche vorher in ein Rennen schicken ist klar. Also hätte man im Vorfeld schon den Rennvereinen nahelegen können, den einen oder anderen Termin zu verlegen.
Wäre es so schlimm gewesen, wenn Bremen - oder Hannover im Norden verzichtet? Dann wären einige Starter zum anderen Ort rübergeschickt worden und der RV hätte richtig gute Felder gehabt und einen Meilenstein zum Überleben gelegt. Der verzichtende RV hat Kosten gespart und darf im Kalender nach weniger belasteten Zeiträumen Ausschau halten. Ebenso hätte es Düsseldorf und Köln verabreden können, wobei Köln wegen des Klassikers “gesetzt” ist. Ob nun alle Starter nach Köln gegangen wären ist wurscht. Denn natürlich ist der Weg gen Norden oder Süden nicht so unbeliebt im Westen, genauso wenig wie der Weg vom Norden nach Westen und sogar nach Süden.
Fazit: es ist in meinen Augen Pflicht des Direktoriums, den RV bestimmte Termine einfach nicht zu erlauben. Das Direktorium kennt die dünne Pferde-Decke im Lande und kann sich besser ausrechnen als jeder andere, wohin man so die Rennvereine reisen lässt. Einen schönen Gruß als Gelsenkirchen - und das hat nichts mit der Champions-League zu tun.
Ich hoffe, dass einige Herren aufwachen - wenn man nach dem Aufwachen sicher auch ein wenig mürrisch ist, so kann der Tag dann doch noch gut werden, wenn man endlich mal die Sache in die Hand nimmt!
So bleibt uns nur zu hoffen, dass das Wetter am Wochenende so gut wird, dass viele Wetter ihre Familie einpacken und ein Picknick auf der Rennbahn machen. Dort ist es genau so warm wie im Park und es gibt Pferderennen dazu - und wenn man Glück hat, kommt man sogar trotz ausgiebigem Dineé reicher nach Hause.... zurück zur Homepage
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