Nürnberg, Weihnachten 2005. Genau am 24.12.2005 die Bescherung für meine treuen Anhänger!

Unser Land bezeichnen wir gerne als das Land der Dichter und Denker
. Wenn ich mir so machen Kommentar in irgendwelchen Foren anschaue, könnte man den Eindruck haben, wir verkommen zum Volk der Besserwisser und Stänker.

Als 2004 die ersten Kritiker zu meinen Tipps auftauchten, kam ich auf die Idee, die Erfolge (Einsatz und Auszahlung) statistisch zu erfassen. Ausgehend von der These, dass auch in der DW 75% der Einsätze ausgeschüttet werden, so kann man konstieren, dass der Durchschnittswetter 25% seines Einsatzes verliert. So gesehen ist jeder erfolgreich, der weniger als 25% verliert. Und da ich bei der hier gewählten Strategie (auf hohe Dreierwetten ausgelegte Tipps) sogar über Jahre hinweg zumindest auf den Bahnen, die ich bevorzuge, mehr kassierte als ich einsetzte, war ich selber sehr gespannt, wie es denn über alle Bahnen hinweg aussieht. Ich bin nicht wenig stolz vermelden zu können, dass ich in allen Dreierwettensparten (kleine wie große Dreierwette) über alle Bahnen hinweg ein Plus feststelle. Wie gut ist mein Ergebnis erst, wenn man - den Behauptungen folgend - von bis zu 40% Abzug vom Einsatz ausgeht.

Aber auch in den Sparten Sieg und Zweierwetten komme ich auf vielen Rennplätzen auf ein Plus, obwohl ein Tipp, der auf Sieg oder Zweierwette optimiert ist, anders aussehen muss, als eine auf DW getrimmter Tipp. Hier einige Highlights der Wettarten auf ausgewählten Plätzen:

Sieg:
Hannover 620 Einsatz 1068 Auszahlung = Gewinn 448 € oder rund 60% Gewinn.
Auch Westplätze wie z.B. Köln (plus 212 €) und und andere, insbesondere fast alle Ostplätze endeten im Plus. Was hätte G.. erst für ein Plus eingaloppiert? G..? Och, nur so...! Verrate ich später. Unter “Woll’n wir wetten”.

Zweierwette: (“meinen” Sieger auf Platz “1” und die vier nächsten Pferde “dran” = nur 4 Euro Einsatz per Bahntoto pro Rennen, wetten muss ja nicht teuer sein)
Hier liegen fast die gleichen Plätze vorne: Hannover, Magdeburg, Saarbrücken Gotha, Baden-Baden und andere zeigen Gewinne. Zwar liegen die Gewinne nur um die 100 bis maximal 281 Euro, doch sollte man dagegen halten, dass der Einsatz auch genau in dieser Größenordnung lag. Hannover hatte z.B. mit 248 € Einsatz über 100% Reingewinn, sprich über 600 € Auszahlung. Wer also statt 1 € dann 2,50 € = 10 Euro pro Rennen einsetzte, hatte in Hannover fast 1000 Euro Reingewinn. Hannover gibt es allerdings nur für einen begrenzten Leserkreis - und weiterhin gratis. Tipps verkaufen ist übrigens strafbar! Nur wegen eBay und so... Muss ich den Uninformierten  hiermit malsagen!

Wie gesagt, meine Tipps sind auf Dreierwetten abgestellt. Deshalb darf man einiges erwarten, wenn wir uns nun die Dreierwetten ins Visir nehmen. Schaun mer mal!
Kleine Dreierwette (“Meinen” Sieger = erstgenanntes Pferd, fest als Sieger gestellt, die nächsten vier Ziffern als Kombipferde dran = 1 € pro Wette - alles in den Toto - = 12 € pro Rennen)
Die Top-Ergebnisse nach Regionen:
West:      Neuss-Sandbahn Plus 5.543 €
Osten         Leipzig: 2.306 €
Westen     Köln 879 €
Norden     Hannover 387 €

Große Dreierwette
(Ein Sieger, den Zweiten auf Platz 2 und 3 fest gestellt, alle Pferde auf Kombi, in Schnitt 15 Wetten a’ 1 €)
Nord: Hannover 987 € Gewinn
Süd:         Frankfurt 2005 €
Westen       Neuss-Sand 2.069 €
Osten        Hoppegarten 848 €
Südwesten Saarbrücken 997 €

Wohlgemerkt: Gewinn ist nicht die Rückzahlung an der Kasse, sondern der Saldo nach Abzug des Wetteinsatzes. Hotelzimmer, Verpflegung, Zeit, Papier, die vielen Caipi’s und Manhattans, fränkischen Biere, Holsten Pilsener (Schleichwerbung ohne Gegenleistung), HP-Programm und Fahrtkosten buche ich allerdings auf das Konto Galopprennfan.

Nicht verhehlen möchte ich die besonders lukrativen Quoten 2005:
15.01. Neuss       59.110
06.03. Neuss       32.065
21.08. Frankfurt 21.637
15.10. Leipzig     25.641
23.10. Dresden   25.000 (auf der Bahn nicht getroffen, ich zur Kur)

Nicht schlecht für jemanden, der “hin und wieder - wie andere auch - eine Dreierwette trifft”, oder lieber “Iron Fighter”? Über solch unqualifizierte Äußerung erkennt man, dass Sie, Michael, sich mit meiner Seite nicht ausreichend beschäftigt haben, sonst wäre Ihnen das deutliche Plus meiner DW-Tipps nicht entgangen. Aus Ihren andauernden Angriffen - seit Monaten bereits - kann man andererseits ablesen, dass Sie zu den treuesten meiner Leser gehören. Normale Menschen gehen in die Kneipe, in der es ihnen nicht mehr gefällt, nicht mehr hin. Vorschlag: halten Sie es doch mit meinen Seiten ebenso. Andere Möglichkeit: lesen Sie und werden nicht bei jeder Äußerung hengstig. Oder schreiben Sie sich auch ständig über angeblich diffamierende Äußerung der Presse die Finger wund? Meine Freiheit zur Äußerung meiner Meinung lasse ich mir - von Ihnen zumal - nicht nehmen. Solange ich den Lesern etwas vermitteln will, solange werde ich die Dinge so bezeichnen, wie ich sie empfinde. Und dazu zählen schlechte Ritte, Hinweise zur Gestaltung der Wetten wie z.B. wenig erfolgreiche oder in Krise befindliche Reitersleute. Wenn Sie die von mir so beschriebenen Reitersleute anders sehen, kann ich ihnen weiter nur den Rat geben, diese zu wetten. Durch meine Hinweise können Ihre ständigen DW-Treffer ja nur profitieren, weil andere diesen Reiter bzw. diese Reiterin ausliessen. Ich jedenfalls freue mich, wenn die Rennbahn-Tipp-Experten “mein” Pferd gerade nicht empfehlen können. Da wurde mir schon einige Male in die Karten gespielt. Zu unserer aller Freude.

Alles ist durch die Tabelle Erfolge 2005 über den Gewinn nachvollziehbar. Den Einsatz kann man leicht dagegen halten: Anzahl der Rennen mal 12 € ist Jahreseinsatz. Nur müssen Sie die Quote dann nicht durch 20 teilen, weil Sie beim Buchmacher wetten, sondern durch 10, weil der Einsatz ja auch so bemessen wurde. Alles in den Toto bleibt die Devise. Also, wer immer noch glaubt, dass meine Tipps bei den DW nicht so sehr erfolgreich waren, stellt fest, dass sowohl in der kleinen wie großen Dreierwette nicht unerheblicher Überschuß entstanden ist. Und wenn man dann noch per Statistik feststellt, das der eine Ort über die Jahre (2004 ff) erfolgreicher ist  als der andere Ort, dann haben Sie es in der Hand. Dabei beachten: es gibt mehrere “eine Ort” und wenige “andere Ort”.

Im Jahre 2004 war die große Dreierwette erfolgreicher, in 2005 die kleine Dreierwette. Da reicht schon eine einzige feine Quote die man trifft oder knapp verpasst um die eine oder andere Wettart nach vorne zu bringen.

An dieser Stelle wiederhole ich aber zum X-ten Male:
Wenn Sie wetten, unterliegen Sie der Gefahr, dass Sie ihr Geld verlieren. Eine Garantie, dass Sie Geld gewinnen, kann und werde ich Ihnen nicht geben. Auch die Hinweise auf meine bisherige Erfolge sollen nicht den Eindruck erwecken, dass Wetten eine sichere Sache ist und dass es in der Zukunft so weiter gehen wird. Wetten ist immer riskant. Ich möchte nicht, dass Sie Ihre wirtschaftliche Zukunft aufs Spiel setzen.

Und vor allem:
Setzen Sie nur soviel Geld ein, wie Sie mit einem Lächeln verlieren können.

In den nächsten Tagen werde ich zum Thema Strategie ein paar Zeilen unter “Woll’n wir wetten” einfügen. Da erkläre ich dann, warum man durchaus eine auf Gewinn ausgerichtete Strategie über Siegwetten ausklügeln kann - und warum man bei der Strategie hohe Dreierwetten nicht mit den gleichen Siegern erfolgreich sein kann. Oder bewahre ich mir das Geheimnis? Na, ich denke, im Ansatz darf ich da etwas sagen ohne mich zu verausgaben.