Neu unter “Meine Motivatoren”:
24.09.06:
Hallo, dank, dank, dank. 5.Rennen in Köln= V O L L T R E F F ER. Unser
Kennenlernen Essen geht auf mich! E.. S....
Da hat der “Bundesliga-Abtrüngige doch gleich dick abkassiert! Herzlichen Glückwunsch!!! Mehr braucht man dazu wohl nicht sagen!![]()
18.09.06 im Galopp aus dem Stadion zur Rennbahn...:
>Sehr geehrter Herr Mußwitz,
am Samstag bin ich zufällig auf Ihre Perdewetten Tipps nebst zahlreichen Informationen gestoßen. Am Sonntag habe ich mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass Sie in Frankfurt einen Volltreffer gelandet haben. Herzlichen Glückwunsch. Ihr System finde ich ganz große Klasse, u.A. auch, weil Sie die zu setzenden Pferde gleich mitliefern. Aber nach welchen Kriterien suchen Sie die "richtige" Rennbahn aus mehreren angebotenen heraus? Oder spielen Sie alle von der Rennbahn aus? Dadurch würde der Gewinn zwar geschmälert, aber lohnenswert ist es dennoch. Zumal, wenn derartige Quoten keine Seltenheit sind und sich wiederholen. Ich würde gern einmal -auf der Rennbahn?- den Menschen kennenlernen, der sich so aufopferungsvoll für den Pferdesport einsetzt und zum Anderen um von Ihrem Wissen zu profitieren. Ich respektiere aber auch, wenn Sie solche Dates ablehnen, weil Sie besseres zu tun haben, als Greenhorrns wie mir, das Einmal Eins des Pferderennsportes näher zu bringen und mit mir über Dinge zu snacken, die für Sie alltäglich sind. Wie auch immer, eines haben Sie bei mir erreicht: "Fußball ade, Pferderennen Ole`.
Herzliche Grüße und weiterhin toi,toi,toi wünscht Ihnen E S
Hallo Herr S., so ist das in “unserem” Sport. Die Menschen nehmen zur Kenntnis, dass ich “zum Rennen” gehe. Dann kommt ein leicht verächtliches: “wetten Sie dann auch” (im Unterton steht dann “etwa” dabei). Man impliziert, dass Pferdewetten mit Verlust verbunden ist. So ist man ganz verwundert, dass man gewinnen kann! Eine Kollegin meinte neulich - im Zuge eines 15% igen Personalabbbaus (unser Personalchef wolle auch mal Allianz spielen) meinte eine Kollegin, ich sollte mich mal selbst abbauen, da ich doch immer gewinne (was so nicht stimmt).
Also vielen Dank für den Glückwunsch. Meine Kriterien sind natürlich insoweit “geheim”, soweit ich dies nicht auf meinen Seiten schon veröffentlicht habe. Ein Grundsatz sei dennoch vielleicht herausgestellt: Sieger sind zu 90% “gute” Jockeys. Wer sind sie, die guten Jockeys? Nun, die Mehrheit denkt an Starke und Co, ich eher an Best, Clös usw. Um dies wirklich beurteilen zu können, muss man jahrelang die Rennen beobachten und - nach Lektüre meiner Seiten - die taktischen Varianten eines Rennens kennen. Dann, irgendwann, hat man “es” drauf. Dabei ändert sich auch da einiges. Muster D.V. Smith, früher Pfui, heute schon öfters mal Hui.
Zum Thema “Treffen” - OK, wenn ich weiss, auf welche Rennbahn der Einzelne geht, dann lässt es sich mal machen. Aber meist bin ich sehr beschäftigt und renne zwischen Führring, Kasse und Familie wie ein reiterloses Pferd hin und her... Es freut mich, dass es mir mal einmal mehr gelungen ist, einen FAN für UNSEREN Sport begeistert zu haben. Ich drücke Ihnen, Herr S die Daumen.
PS.: ähnliche Leserbriefe der letzten Monate werde ich demnächst allesamt auf meinen Seiten beantworten. Z.B. die Frage nach der Checkliste - Sie wissen, was ich meine....
05.11.2007 Im Galopp-Mecker-Forum: Beitrag von Taipan:
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Welch eine Ehre für Taipan! Holger Mußwitz widmet mir auf seiner 1,5 millionenfach (eigene Angabe) angeklickten Website www.galopprennen.org mehr als eine Seite voller Gift und Galle und verpasst dem Galopp-Forum auch gleich eine Breitseite als "Kotz-Forum". Ohne auf alle Kindereien einzugehen möchte ich aber klarstellen, daß, ich nie behauptet habe, die RV würden mehr als 25 % zur Sanierung ihrer klammen Kassen einbehalten. Ich behaupte allerdings weiterhin bis zum Beweis des Gegenteils, dass viele RV z.B. in den ZW und DW bis knapp 40 % abziehen, um u.a. die einfachen "Volkswettarten" Sieg-Platz zu subventionieren. Da dies ohne Wissen des zahlenden Kunden geschieht, ist dies in hohem Masse unsers. Weiterhin halte ich es für schwach, wenn Sie uralte Jockey-Kritiken unter Hinweis auf Erstbesucher Ihrer Seiten nicht löschen oder wenigstens aktualisieren. |
.............allgemeine Meinung zu deutschen Trainern im Ausland (Rest ist zu privat und schützenswertt......................
Anlaß Ihnen zu schreiben, war aber meine heutige Lektüre Ihrer "neuen Beiträge". Von dem Inhaber der o.a. Wettannahmestelle weiß ich, daß die Race-Jack-Läden bei deutschen Rennen 7% auf Sieg- und Platzwetten erhalten, für Mehrfachwetten aber 13%. Wenn Buchmacher Wetten in den Totalisator vermitteln, z.B. auch über Rennvereinsscheine, dürften sie ähnliche Provisionen bekommen, wobei es ebenfalls eine Differenz zwischen Einfach - und Mehrfachwetten gibt. Wegen der unterschiedlichen Höhe der Provisionen habe ich die Vermutung, daß die Totalisatorabzüge bei den Mehrfachwetten auch größer sind und nicht etwa 75% zur Auszahlung kommt. Die Auszahlungsquote bei Mehrfachwetten dürfte an vielen Rennorten unter 70% liegen, wie auch schon im galopp-forum von "Verschwörungstheoretikern" behauptet wurde.
Nun hätte ich 2 Fragen an Sie:
1. Stimmt es, daß bei den Mehrfachwetten auf vielen Bahnen deutlich weniger als 75% der getäigten Einsäze gezahlt werden?
2. Ich kenne mich zu wenig in der Rennordnung aus. Aber eigentlich müßten die Rennvereine die festgelegten Auszahlungsquoten der Wettarten öffentlich aushängen. Gibt es einen entsprechenden Passus in der Rennordnung oder sogar gesetzliche Vorgaben verwaltungs- oder zivilrechtlicher ÂArt, die einen Aushang vorschreiben?
Für die Beantwortung der zwei Fragen wäre ich Ihnen dankbar. ![]()
Und hier meine Antwort:
Hallo Herr R...,
der Trend der dt. Trainer (Besitzer) geht zwangsläufig ins Ausland - Die Rennpreise sind erheblich höher als hierzulande. In Italien ist es eigentlich noch einfacher als in Frankreich - allerdings hat man dort die Summen reduziert und den Zugang erschwert. Die Franzosen verlieren immer mehr an Boden - gemessen an den Amerikanern, den Iren und den Engländern. Und langsam kommen wir mit unseren paar Pferden auch ins Gespräch. Teils ist es vergleichbar mit der Situation der Holländer bei uns....
So, nun zu Ihren Fragen. Vielen Dank für die Info zu den Provisionen. Meine Info sind einige Jahre alt - und es ist vorstellbar, dass die Mehrfachwetten anders bewertet werden.
Die Gerüchte über die höheren Abzüge als 25% sind so dumm wie falsch. Man muss sich nur klar sein, dass die RV von einer 12 Euro Wette allerdings keine 12 Euro bekommen, sondern - nehmen wir mal an - 11. (also bleibe ich erst einmal bei 8%). Wenn also der Rennbahnkunde 12 zahlt und der Vermittler-Kunde 11, so hat der RV 23. Hiervon zahlt er 17,75 Euro aus (Anmerkung: =25%). Allerdings auf den Wert von 24 Euro bezogen. Dies kann man nachvollziehen, wenn man mal wieder offiziell sich äußert. Dort ist der Einsatz nie ,00 oder ,50 Cents (oder es wäre mal Zufall). Insofern ist es so, dass der um die Provision verminderte Einsatz die Quote drückt - rechnerisch bekommen also die Kunden von ihren 24 Euro nicht 18 (75%) Retour, sondern weniger. Aber der RV hat nur und immer 25% der Einsätze.
13% Provision halte ich für viel zu hoch! Warum? Nun, wenn der Buki eine Wette auf eigene Rechnung annimmt, dann hat er zwar 25% Gewinnspanne (nach dem Gesetz der großen Zahl genau die, die der RV als Kosten einbehalten darf). Dagegen steht, dass er insoweit eine höhere Quote zahlt, als dass "sein" kassierter Einsatz nicht in die Rennbahnberechnung fällt. Deutlich wird dies, wenn man den Fall durchdenkt, wie es denn ist, wenn zwei Menschen die DW kennen - und der eine auf der Bahn wettet und der andere beim Buki... So zahlt eine DW die 25.000 wert ist (Anmerkung besser formuiert hat) tatsächlich 50.000. Dies ist ein nicht zu unterschätzendes Berufsrisiko. Deshalb sind 8% ohne Verlustrisiko kaum weniger als 25% Chance bei vollem Risiko (die Aussage eines Buchmachers: je kleiner der Einsatz, desto höher mein Gewinn; wer hoch wettet, weiß mehr). Zu deutsch: der Buki gibt im Schnitt nur 75% der Einsäze als Gewinn zurück - bis auf die Fälle dieser Risikoverlagerung. Das spielt bei Quoten um die 1000 keine Rolle, aber ab 5000 wird es happig, wenn man weiss, dass es Kunden gibt, die für 2-3 Euro pro Wette auf 5-stellige Quoten zielen und den Einsatz auf 4-5 Bukis streuen (also je 50 Cents). So hat ein Buki fast täglich irgendwelche Summen um die 500-1000 Euro oberhalb der 75% Rückzahlungsquote auszuzahlen. Umsatzstarke Bukis (pferdewetten.de) merken das kaum - Lotos und Co sehr!
Zur Rennordnung: diese hat keine Aussagen zur Auszahlungsquote. Konkret ist es so, dass gemäß Rennwettgesetz 16 2/3 % der Einsätze (die die Rennbahn erreichen!) als Steuer abzuführen sind. Der Landwirtschaftsminister genehmigt dann 8 1/3% Verbleib beim RV (=Auszahlungsquote 75%) und sagt dann Rückgewähr von meist 90% aus den 16 2/3% zu. Wenn die RV mehr als 8 1/3% behalten würden, würde der LW-Minister seinen Rückgewähr-Anteil genau um diesen Teil kürzen - er unterstützt die "schwachen" RV. Theoretisch könnte das Bundesland allerdings auch andere Vereinbarungen treffen. Aber mangels Lobby kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendein LW-Minister anders handelt - nicht umsonst erhöht man die Steuern (z.B. Kfz-Planung) wenn es irgendwie durchsetzbar, weil man immer Geld braucht. Sie nicht?
Ich darf die Frage (soweit Provision usw) und ohne Namen veröffentlichen?
Vielen Dank und bis denn
Holger Mußwitz
Nun kam die Antwort mit Erlaubnis der Veröffentlichung und Hinweis auf die Limit-Quoten - aber die gelten nur bei nicht getroffenen Wetten. Pferdewetten.de zahlt übrigens als Ersatzquote meist 50.000 - Lotos leider nur 25.000. Achten Sie bei Wettkonto Eröffnung auf die Ersatzquoten! mehr als 50.000 wären wohl noch besser, aber 25.000 ist fast schon boshaft...
Ich spreche oben übrigens immer von getroffenen Wetten - und da gibt es allenfalls eine Höchstauszahlung. Die Anwendung ist mir nur bei Trabrennen mal bekannt geworden -wen wunderts?![]()
08.06. 2007
Bei welchem Anbieter unterstütze ich
eigentlich die Rennbahn mit? Mittlerweile weiß ich das sich Rennbahnen nicht über die Eintrittsgelder finanzieren und von daher würde ich gerne mit meinem Wettgeld auch den Sport selber unterstützen.
Hier noch Antwort zur Frage mit welchem Anbieter kannst Du dem Sport am meisten helfen:
Mit reinen Buchmacherwetten (BM-Wetten) entzieht man dem Rennverein (RV) Geld - der RV zieht von den Einsätzen 25% ab zur Finanzierung des Sportes. Der BM hat also rechnerisch 25% der Einsätze für sich.
Alle Anbieter, die Wetten auf die Rennbahn vermitteln, unterstützen den RV zum Teil. Allerdings hat das einen Hasenfuß (also nicht verwechseln mit einem glücksbringenden Huf!): Die RV zahlen dem BM Provision. Dies kann man erkennen, wenn man mal etwas über den Umsatz in einem Rennen liest. Dort wird dann nicht in vollen Euro abgerechnet, sondern meinetwegen von einem Umsatz von 21.032,46 € gesprochen. So weit ich es weiß, zahlt der RV dem "Vermittler" 8% des Einsatzes. Und schon hat nicht nur der RV einen Schaden, sondern auch der Wetter. Denn wenn der BM 5.000 Euro (im Muster mal für Dreierwetten gedacht) vermittelt, kommen beim RV nach Abzug der Provision nur 4.600 € an.
Der Hasenfuß? Nehmen wir mal an, auf der Bahn wird ebenfalls 5.000 € DW-Umsatz gemacht und nehmen wir mal an, der Vermittler würde auf die Provision verzichten. Nehmen wir weiter an, dass je ein Wetter auf der Bahn und ein Wetter beim Vermittler die DW korrekt vorhergesagt hätten. So würden 7.500 € Ausschüttung auf die beiden Glücklichen verteilt: 3.750€ pro Nase (die Länge der Nase verrät zwar vieles, zählt hier aber nicht).
Da aber der Vermittler nur 4.600 abliefert, hat der RV nur 9.600 € Umsatz und zieht nun hiervon 25% = 2.400 € ab. Es bleiben also nur 7.200 € Auszahlung übrig, so dass jeder der beiden Gewinner nur 3.600 € erhält.
Allerdings: Ohne den Einsatz beim Vermittler würde der RV zur Finanzierung des Sports nur 1.250 € behalten können und würde wie Gelsenkirchen, Hoppegarten und und und dichtmachen müssen. Also bleibt es dabei: Sie haben es mit in der Hand, dem Rennsport eine Basis zu geben!
Ich bin nicht informiert (und leider bringt das Direktorium hierzu Null-Komma-Nichts und deshalb bleibt es am Ende auch mit Verschulden der Offiziellen dabei, dass ein Schaden zu verzeichnen ist) ob und wieviel Provision die einzelnen Vermittler erhalten.
Es könnte durchaus sein, dass die BM etwas mehr Provision erhalten - und vielleicht sogar untereinander umsatzabhängig unterschiedlich behandelt - als German Tote z.B. Aber es gibt auch noch andere Vermittler, die ausschließlich in den Toto vermitteln (wenn sich das nicht dann doch geändert hat). Zwei kennen ich genauer: Jaxx und Trago (letzteres ist die Wettvermittlung des Trabrennvereins HH-Bahrenfeld oder ist zumindest dortheraus gewachsen).
Der größte Mangel des Direktoriums, immerhin unter Bresges der Erfinder des Telewettkontos und damit Pionier, das man es bis heute nicht geschafft hat,
einen eigenen BM in Betrieb zu nehmen und damit 100% der Wettgelder (minus Internetkosten) abzusahnen.
So, ich werde Eure Anfrage zum Nutzen Anderer mitsamt der Antwort auf meine Seite stellen - ohne Namensnennung!
Gruß
Holger Mußwitz
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Leserbrief zum ersten Rennen Köln:
Guten Tag Herr Mußwitz!
schön, dass Sie meinen Fehler bemerkt haben! Tatsächlich tragen beide Stuten 56 KG - auch wenn meine Quelle dort etwas anderes sagt.Grund: Stuten haben in Altersgewichtrennen 2 KG wenger als Hengste zu tragen. Auch wenn 2 KG viel ausmachen kann (der Rennverlauf hat meist aber mehr als 2 KG plus-minus) hier sehe ich es nicht so eng. Grund: es handelt sich um 2jährige Pferde, die zum ersten Mal im Leben an den Start gehen. Da kann man eigentlich eh keinen Tipp im eigentlichen Sinne abgeben, sondern nur aus der Erfahrung schöpfen.
Es geht nämlich darum, wie gut sind die Trainer bei der Schulung junger Pferde. Ziel ist es, den natürlichen Galoppsprung bei gleicher Frequenz zu verlängern. Zu deusch: Ein Pferd in freier Wildbahn hat eher einen Galoppsprung von 4 Metern bis 4,5. Um bei 4 Metern 1000 Meter zu bewältigen macht es also 250 Galoppsprünge. Dies kann man auf (da streiten sich die Experten und ich habe offen gesagt die Sprünge nicht gezählt) 8 Meter erweitern und so ein Pferd auf 125 Galoppsprünge bringen. Dies dürfte realistisch sein, denn in einer Sekunde kommt (gefühlsmässig) zwei Sprünge zustande und so braucht ein Pferd knappe 60 Sekunden. Ein schlechter Trainer bekommt dies nicht hin! So vor kurzem auch meine Kritik an Horwart.
Die Trainer, die im 1. Rennen satteln sind allesamt Bessere, wenn auch nicht die "erste Garde". Deshalb gefühlsmässig Recke vorne. Eigentich ist Trybuhl (Andreas!) besser als Hofer, aber da dieser 3 Pferde dabei hat, denke ich, dass das Pferd mit dem Stalljockey doch herausragt. Da hat ein Trainer mit große Pferdeauswahl (Hofer) gegenüber einem "normal-" Trainer (Trybuhl) deutlichen Vorteil.
Hier noch ein Tipp zur Frage welcher Trainer hat die besten Ergebnisse bei 2jährigen:
Wöhler, Ostmann, Steinmetz, Schiergen, Löwe, Blume, Recke und dann vielleicht schon Hofer und zwar in dieser Reihenfolge. Es gibt aber immer wieder kleine Fortschritte bei neueren Trainern, so das ich Jens Hirschberger auch wie Karin Haustein in dern Spitzengruppe erwarte.
OK? Dennoch und gerade wegen Ihrer Aufmerksamkeit Danke
und Gruß
Holger Mußwitz![]()
06.01.2007
Wenn Dummheit Politik macht
Neueste Meldung: Die SPD will Geringverdienern die Sozialbeiträge (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung) erlassen. Dieses allerdings dann doch nicht durch Erlass, sondern durch Rückgewähr aus Steuermitteln.
Ziel ist es, die Geringverdiener besser zu stellen und Arbeitslose zur Arbeit zu motivieren.
Hört sich doch gut an! CDU und FDP würden dieses Modell unterstützen – beeilt man sich dort auch etwas Ruhm abzubekommen.
Ist es denn gut? Dumm – dümmer- Politiker! Wo sind denn die Jobs, die es hier zu besetzen gibt? Wenn kein Job da ist, dann kann sich auch niemand als Geringverdiener verdingen. Also nur planloser Populismus, der in der Presse verpufft?
Wären da nicht Reinigungsunternehmer, Kaufmarkt, Cateringfirmen und ähnliche Unternehmen, die uns haben einen Einblick in die Wirksamkeit des deutschen Kündigungsschutz gegeben. Wovon ich rede? Ist Ihnen aufgefallen, dass in diesen Unternehmen alle Deutschen entlassen wurden und nun vor allem Osteuropäer und andere Ausländer* arbeiten? Diese bekommen 2/3 des Gehaltes der bisherigen deutschen Arbeitnehmer (Kantinen-Kollegen von mir haben genau diese Erfahrung machen müssen und das Essen wird nicht besser). Immerhin sparen die Unternehmen – fatal nur, dass die Ex-Angestellten nun Arbeitslosengeld bekommen – anfangs gar nicht weniger als die Ersatz-Arbeitskräfte. Nur, nicht nur die Lidl & Co sparen Gehalt, sondern auch die Sozialversicherungsträger erhalten nur noch 2/3 der Beiträge. Kein einziger Neu-Arbeitlose wird davon gesünder – im Gegenteil, die Krankenkosten steigen, denn der Hausarzt muss viele Patienten nun auch wegen der psychischen Folgen zum Facharzt schicken. Folge: die gestiegenen Krankenkosten werden auf die nun gesunkenen Gehälter verteilt; wir erleben es gerade wieder. Die Krankenkassen erhöhen die Beiträge um 5-10% !!!
Also werden nun die letzten deutschen Frisösinnen entlassen und Türken, Russland-„Deutsche“ und Ex-Arbeitslose eingestellt. Im Ergebnis über das bisherige Maß hinaus noch weitere Absenkung der Gehälter der Unternehmen und damit wieder weniger Beiträge für die Sozialversicherungsträger – aber auch weniger Steuereinahmen. Und mit der ausbleibenden Steuer zahlt die SPD nun die Ausgleichszahlung oder wie geht das?
Spieglein, Spieglein im Arbeitslosengewand, wer sind die Dümmsten im ganzen Land. Die Bürger, die die Politiker gewählt haben hier? Nein, die Politiker sind noch viel dümmer als wir!
* Nur wer sich angegriffen fühlt, wird mir Ausländerfeindlichkeit unterstellen – in meinem Urlaubsland bin ich selber Ausländer, das vergesse ich nie! Hier geht es einzig und allein um die Leistungsfähigkeit der Sozialversicherung und des Staates!![]()
Neu unter GJSJ am 24.09.06:
Lange nichts mehr geschrieben zu diesem Thema. Vielleicht kommt noch etwas zum Kölner Schnipp-Schnapp-Rennen (wer es gesehen hat, weiss was ich meine) vom Samstag. Hier geht es um
Andreas Göritz
24. September 2006, Bremen, 6. Rennen. Ich habe gerade einige Anfragen von neuen Lesern erhalten (wieso die mich gerade jetzt “finden”, ist mir ein Rätsel), die u.a. wissen möchten, wie man einen guten bzw. einen schlechten Jockey erkennen kann. Möchten Sie das erklären? Ist schwer, nicht wahr? Da hatte der A. Göritz ein Einsehen und gibt eine Vorstellung par excellence - soweit es das Thema “Schlechte Jockeys” betrifft.
Im 6. Rennen in Bremen starten u.a. zwei Pferde aus dem Auenquelle-Stall und Göritz mit Südsturm - Trainer Steinmetz. Ich gehe einmal davon aus, dass der Steini sich dachte, dass das Ost-Auenquelle-Pferd die Pace für das West-Auenquelle-Pferd macht und das Rennen entsprechend schnell wird. Also wird er - logisch - seinem Reiter gesagt haben, das er das Pferd erst einmal hinten halten soll. Nur.... eine Reitorder hat nicht nur eine Dimension (einhalten auf Deubel komm raus), sondern ist zu interpretieren. Und genau darin unterscheidet sich (neben anderen Dingen) ein guter vom schlechten Jockey! Der Jockey hat zu taxieren, ob ein Rennen schnell (in diesem Fall war es ja erwartet worden) oder gut oder zu langsam ist. Je nachdem muss ein guter Jockey entscheiden, ob er bei der ausgegebenen Order bleibt oder ob er kreativ die Order abwandelt.
Er, Göritz, hätte merken müssen, das die Pace viel zu langsam ist. Was ist die Folge, wenn die Pace zu langsam ist und “ich” mit dem Pferd hinten bleibe? Irgendwann - und das ist garantiert - wird das Rennen abrupt schnell gemacht; wie soll ein Pferd, welches hinter schneller bis “voll” gehenden Pferden liegt, diese überholen können? Das geht nur auf, wenn die Gegner zu früh gehen. Nur das weiss der hinten gehende Jockey ja nicht vorher. Also muss er bei einem langsamen Rennen sich bemühen weiter nach vorne zu kommen. Wenn es nicht in der Spur 2-3 geht, dann kann er bestenfalls versuchen ganz innen in einer Kurve Platz zu sparen. Bei kurzen Rennen ist die letzte Kurve zu spat. Deshalb in der Geraden den Weg nach vorne gehen - noch vor der letzten Kurve in die Positionen 2-4 kommen. Alternative in der Kurve gaaanz innen auf Glück und Platz hoffen.
Andreas Göritz machte dazu noch falsch, dass er sein “normal” angehendes Pferd derb “festzuhalten” versucht (zieht extrem stark am Zügel). Folge 1: Das Pferd hat schon nach wenigen Metern keinen Anschluss zu den Gegner mehr. Folge 2: das Pferd ist irritiert, weiss nicht, ob es überhaupt noch gehen darf. Wenn dann die Peitsche kommt um das Pferd schneller zu machen, dann weiss das Pferd gar nichts mehr - der erste Schritt zu einem Pferd, welches “unehrlich” wird (unehrlich bedeutet aber entgegen dem Wortlaut nur, dass das Pferd aus 1000 oder 1 Grund nicht mehr die volle Leistung abrufen kann. Kappes sagt manchmal auch, dass das Pferd “lesen und schreiben” kann.).
Glückwunsch A.G., vielleicht mal etwas Video gucken. Suchen Sie sich schnelle, normale und langsame Rennen heraus und studieren dann Pferd für Pferd (Jockey für Jockey) den Rennverlauf. Also jedes Rennen so oft gucken wie Pferde am Start. Und das über alle Distanzen. Aufwendig, ja, aber für einen Profi zweifelsohne Pflichtprogramm!
Nachsatz an alle Göritz-Fans: Wetten Sie ruhig weiter auf Göritz und feuern Sie ihn an, aber ersparen Sie mir Ihre (andere) Meinung. Jedem das Seine! OK? ![]()
Ich habe da heute in Kölle auch Jockeys gesehen, die reiten nicht, die schlagen; eine derzeit beliebte Tätigkeit bei vielen deutschen Jockeys auf deutschen Rennbahnen (auch wenn einige Gäste genau dadurch auffielen). Auch darauf, liebe Leser, sollten Sie achten: wenn ein Jockey in jedem Rennen in der Geraden die Peitsche auspackt, sollte er auf ein Sklavenschiff, aber bitte nicht auf ein Pferd. Gepeitscht werden Sklaven, Pferde werden geritten. Das sehen Trainer und Besitzer und kostet Ritte - tut mir leid Sandor Nemeth. Ich sah schon bessere Ritte von Ihnen! (dazu sollte man flacher sitzen, auch wenn strittig, ob es was bringt)