Quotenhit
oder Niete?

Hier sollte eigentlich ein Programm eingebaut werden, mit welchem Sie die Quote errechnen können. Doch die Technik beherrsche ich (noch) nicht, weil .... HTML und so. Solange bis das abgeändert ist, schauen Sie bitte auf die
Seite von Herrn Heide, der so freundlich war, mir seine Seite zur Seite zu stellen. Danke dafĂĽr!

Diskussion unnötig. Warum? Nun weil diese Zahlen eindrucksvoll beweisen: „it works“ – oder für all die, die neudeutsch anwenden ohne es zu verstehen: „der Quotenrechner funktioniert“.

 

Neuss, 26.03.2006

 

 

 

Rennen Nr.

EventualQuoten 1.-2.-3.

Starter

Bahn-DW-Quote

Schätung Quotenhit

1

13-162-364

 9       

     1.885 

1.554

2

48-98-42 

8

2.021

 1.934

3

58-28-36    

7

764 

 454

4

37-44-201

9

 2.133

2.412

5

79-106-131

8

11.998

12.682

6

 41-65-34

9

1.167

777

7

24-90-36 

5

 324

468

8

53-23-41

11

493

332






















Soweit also Zahlen. Und hier der Link damit Sie selber testen können: http://www.turfchamp.de/Quotenhit_HM.html Vielen Dank an dieser Stelle an Andreas Heide, der diese Formel programmiert und auf seine Seite eingestellt hat. (bitte mit dem Explorer Pfeil nach links zurück auf meine Seite gehen). Viel Spaß! Ich hoffe Sie haben oft Gelegenheit den Quotenhit zu testen.

Nicht ein einziges Mal rechnet der Quotenrechner eine Quote von 4.000 statt 2.000, nicht ein einziges Mal anstatt 1.000 gar 12.000. Wieso stimmt der Quotenrechner so genau. Wieso rechnet er so genau, egal ob 5 oder 11 Pferde laufen.

Nun das ist ganz einfach. Die Sieg-Eventual-Quote (EVQ) selbst ist ein Ausdruck dessen, wie der Wetter die Chancen sehen. Ist die EVQ 75:10, so glauben 10% der (Sieg-) Wetter, dass dieses Pferd gewinnt, egal ob 3 Pferde oder 25 laufen. Zahlt es 25:10, so glauben gar 33% an diesen Sieger, egal ob 2 oder 12 laufen. Und so bedeutet 15:10, dass schon jeder Zweite dieses Pferd wettet (auch wenn 25 laufen)  und 364:10 eben, dass gerade jeder 50. Wetter dieses Pferd auf Sieg gewettet hat, auch wenn nur 4 Pferde laufen.

Davon abgeleitet ein einfaches Beispiel. Nehmen wir mal 3 Pferde (in einem 10-Pferde Feld –was aber weniger wichtig ist), die jeweils 75:10 stehen. Also hat jeder 10. auf der Bahn jedes dieser Pferde gewettet. Und daraus können wir sehr einfach und effizient die ZW wie DW-Quote schätzen, ich betone schätzen:

Jeweils 10% der Wetter tippt eines dieser Pferde. 10% haben den Sieger. Auf dem Zweiten Platz fehlen nun diese 10% oder anders gesagt auf die restlichen Pferde erhöht sich die rechnerische EVQ um den Faktor 1:0,9, so dass nun der Personenkreis, der den Sieger auf Platz 1 hat, nicht mehr 10%, sondern 11,1% den richtigen Zweiten hat. Auf dem dritten Platz bezogen erhöht sich so die ehemaligen 10% auf 12,5%. Nun mĂĽssen Sie die %-Zahlen in Dezimalzahlen umwandeln und kommen auf 0,1 mal 0,l111 mal 0,125 = 0,0013888 oder anders gesagt: von 10.000 Wettern wĂĽrden 13,888 Personen die DW – theoretisch – treffen (13 oder 14 und schon schwankt die Quote zwischen 6.153 und 5.714.  Jetzt können Sie allerdings nicht einfach rĂĽckrechnen und 7,5/ 0,0013888 rechnen (das wäre dann 5400), sondern mĂĽssen berĂĽcksichtigen, dass alle drei Quoten um jeweils 25% des Einsatzes gemindert wurden, die DW aber nur eine Wette ist und so nur einmal um 25% gemindert wird. Es ist kein Geheimnis: mein Faktor mit dem ich rechne ist 8. Er errechnet sich aus der Umwandlung des geschilderten Umstandes und beinhaltet eine „Sicherheitsmarge“.

Das diese Rechnung grundsätzlich richtig ist, beweist sich nicht allein durch obigen Renntag, sondern auch dadurch, dass die Buchmacher exakt diese Formel bei der Berechnung der DW-Quote in Großbritannien nachbilden, allerdings den Faktor „1“ ansetzen und damit um mehr als 20% unter der theoretischen Quote liegen. Wer mehr zur Quotenrechnung wissen möchte, der schaut einfach unter Quotenrechnung nach und ist dann mindestens so schlau wie ich.
           
Natürlich kann diese Formel nicht immer zum richtigen Ergebnis führen. Dieses liegt aber nicht an der Starterzahl, sondern an den Zufälligkeiten des Lebens oder an grundsätzlichen Abweichungen gegenüber den Gegebenheiten des deutschen Galopprennsports im Westen und Norden. Dies sind zumeist eines oder mehrere dieser Faktoren:

1. Irgendjemand hat seine Glückzahlen für 10 Euro „gespielt“ (das merkt man, wenn der Quotenhit 5 Stellen errechnet und nur 4 Stellen gezahlt werden.

2. Durch Veröffentlichungen haben mehr Wette eine DW gespielt, als sich rechnerisch ergibt (also wenn zu viele meine Wetttipps nachspielen; neulich hat ein Wetter behauptet, dass ein einzelner Wetter ihm die Quoten durch seine einzelne Wette kaputtgemacht hat. Also muss es ja erst recht gehen, wenn der richtige Tipp im Internet steht)

3. Die Wettumsätze waren extrem klein (Neue Bundesländer, kleine Rennbahnen)

4. Es gibt „besonders informierte Kreise“ (verlangen Sie nicht, dass ich die Bahnen nenne)
5. Trabrennen oder Ausland. Wobei bei Trabrennen eher noch Punkt 3 treffen könnte; im Ausland, besonders in Frankreich und England, konzentrieren sich die Wetter besonders stark auf den Favoriten. Da gibt es meist nur 3-4 Pferde, die unter 100:10 zahlen. In den Mehrpferdewetten ist die Verteilung dagegen unter den restlichen Pferden ziemlich gleichmäßig (in Frankreich beobachte ich häufig, dass die Leute Favorit auf „alle“ wetten)

Was kratzt es die deutsche Eiche... so fragen Kritiker des Quotenhits in Anlehnung meiner eigenen Bemerkungen zu ungerechtfertigter Kritik. Mit diesem Hinweis werten die Kritiker ihre eigene Meinung ab – nur sie merken es nicht. Denn Sie implizieren, dass diese ihre Kritik ja eine ungerechtfertigte ist, denn sonst bräuchten sie auf die Eiche nicht hinweisen. Ein echter Kenner und Profi hat das von mir veröffentlichte Rechenwerk sicher schon länger so verstanden – und damit trennt sich die Spreu vom Weizen.

Was ist eindrucksvoller als (meine) Behauptung und Realität (Neuss 26.03.06) in Ihre Bewertung zu stellen. Wenn Sie die Zahlen und Ergebnisse überzeugen, nutzen Sie den Quotenhit, sonst lassen sie ihn links liegen. Und überhaupt: der Quotenhit ist ein reiner Spaß. Ein Spaß allerdings, der nur dem Spaß macht, der auch eine Dreierwette trifft. Wer die Dreierwette nie trifft, der findet niemals Spaß am Quotenrechner –und auch nicht am Galopprennen. Dieses ist dann wohl eher ein Fall für die Berater in Sachen Spielsucht.

Für uns bleibt Galopprennen ein spannender Freizeitspaß, der bei geschicktem Management sogar noch Geld einbringen kann – ohne Garantie, wie das Leben halt so ist.