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Transparenz Der Galopprennsport verriegelt die Türen und nimmt damit den Stoff aus dem die Träume sind! Je mehr über die Wünsche, Pläne und Träume der Vereine incl. des Direktoriums bekannt werden würden, desto mehr interessieren sich die Medien für den Sport. Man könnte sogar so ketzerisch sein und sagen, was uns fehlt sind die nicht Köche, sondern die Gerüchteküche...
Zur Transparenz gehört Information breit gestreut über Zucht und Rennen. Über Stars und Sternchen. Geschichten über die Zwei- und Vierbeiner. Jede Woche eine Geschichte. Die Welt des Galopprennsports ist voll davon. Geschichten darüber was Wetter bewegt und wie Wetter soweit kommen, dass sie ihr Lebensunterhalt davon bestreiten. Die Medien würden solche Geschichten fressen wie ausgehungerte Wölfe. Nur liefern, liefern müssen wir. Bislang ging die Initiative für z.B. Fernsehreportagen von den Fernsehjournalisten selbst aus.
Laden wir doch die Fernseh-, Funk- und Zeitungsbosse ein zu unseren Veranstaltungen und vor allem zu den Events rund um das Derby oder zu den beiden (drei) Badener Wochen. Keine Sparte hat soviel Stoff aus „von“ und „zu´s“ zu bieten wie der Galopprennsport. Der Adel ist allgegenwärtig. Wieso und warum sollen wir den nicht die Leitfiguren zu unseren Galionsfiguren machen. Lobbyarbeit ist in der Pressearbeit nicht fremder als in der Politik. Ich bin überzeugt, dass ein „von Finck“ oder „von Ullmann“ genau wie früher ein „von Hohenstein“, den ich kennen lernen durfte und der in mühevoller Kleinarbeit Menschen an den Galopprennsport herangeführt hat, diese Arbeit fortsetzen und sogar ausbauen würden. (Oh, jetzt habe ich hier schon einen Weg im Eifer des Gefechts aufgezeigt; na gut, kann ja als Aufwärmer nicht schaden. Mehr unter Lösungsansätze. Einige Vorschläge stehen schon dort, weitere werden im Laufe des Juli 2004 folgen) Öffnen wir uns also von Innen! . Wenn ich von der Transparenz spreche, meine ich aber nicht nur die innere Transparenz (also das was im Direktorium und in den Vereinen geschieht, sondern die äußere, sprich die Information nach außen, was den Galopprennsport bedeutet, wie man wettet - auf was ist ja wohl klar - und vor allem wie man eine Wette erfolgreich gestaltet). Die innere Öffnung hätte natürlich auch seine äußere Wirkung. Damit kann man den Sport an sich interessanter für die Menschen gestalten, aber vergessen wir nicht die komplizierten Regeln des Sports.
Es reicht wirklich nicht aus, in den Programmheften das Ausfüllen der Wettscheine zu erklären. Es reicht nicht aus, Informationsstände vor Ort anzubieten. Wenn ich noch mal auf Lotto zurückkommen darf: Man möge darüber nachdenken, wie man die Lottosysteme, die dem nichtbegabten Spieler zur Verfügung gestellt werden, auf Galopprennen ummünzt. Ich kenne Besitzer, die noch nie eine Dreierwette ausgefüllt haben, weil sie entweder sich nicht trauten (zu schwer) oder tatsächlich nicht verstanden hatten, welche der vielen Felder anzukreuzen wären. Der Informationsstand ist sicher nicht weit, aber man übersieht, dass es ein häufiges Wesensmerkmal der Menschen ist, zurückhaltend zu sein und das der Mensch keine guten Erfahrungen in Sachen Blamage gemacht hat. Manager werden vollgestopft mit solchen weisen Sprüchen wie „blamiere dich täglich“, doch wer tut es schon freiwillig.
Lösungsansätze habe ich teils schon niedergeschrieben, weitere werden folgen. Gehen wir auf die Menschen (potentiellen Wetter) zu
Öffnung zu Kooperationen Rein aus finanziellen Gründen ist es in Mode gekommen, sich zur Finanzierung des weitgehend brach liegenden Geländes Kooperationspartner zu suchen. Golfvereine scheinen ideale Partner, Hoteliers ebenso - wenn auch die Hotelidee oft an der Randlage der Bahnen scheitert.
Seinen Sie kreativ in der Kooperationsaquise! (Ideen vorhanden, demnächst hier nachzulesen)
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